Software-Entwicklung
„Man kann das Computerzeitalter überall sehen, außer in der Produktivitätsstatistik.“
Robert Solow, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften
Mit dieser Aussage fasste Robert Solow den Zustand der Digitalisierung in dem bekannten "Produktivitätsparadoxon" zusammen - und überraschenderweise wird sie auch heute noch viel zu oft durch undurchdachte digitale Transformationen bestätigt. Wir nehmen dies zum Ansporn und verstehen die digitale Transformation nicht als 1:1 Übersetzung von analogen in digitale Prozesse.
Seit vielen Jahren begleiten wir unsere Kunden in enger Kooperation bei der Transformation von analogen Geschäftsprozessen auf die digitale Ebene und dies in den unterschiedlichsten Unternehmensbereichen: von der Produktion, Verwaltung, Controlling und Logistik, dem Qualitätsmanagement, Marketing, Dienstleistungs- und Servicesegment.
Ausschlaggebend für eine erfolgreiche Implementierung sind aus unserer Sicht zwei Punkte: die enge Kooperation und der regelmäßige Austausch über Entwicklungs- und Projektstände als auch die frühzeitige Integration der Anwender, um direkte empirische Erfahrungen aus dem Tagesgeschäft und der Praxis integrieren zu können.
Bereits in frühen Projektstadien, zur Planung und Erfassung von IST-Zustände bringen wir mögliche Lösungsideen und -techniken als auch Erfahrungen aus anderen Projekten ein, um mögliche Potentiale aufzuzeigen. In einer folgenden Evaluierungsstufe müssen diese dann ihr Einsatzpotential beweisen und nur wenn ein Produktivitätsgewinn erkennbar ist, werden diese Komponenten auch Teil der Lösung.
Eine Steigerung der Produktivität kann dabei sowohl in den Bereichen der Qualitätssicherung, einer kürzeren oder besseren Prozessausführung als auch in der nachgelagerten Weiterverarbeitung und Integration von Ergebnissen bestehen.
Nicht immer sollte ein Rad neu erfunden werden, durch die Integration vorhandener Datenquellen und bestehender Softwarelösungen können über Schnittstellen zum Datenimport und -export unsere Lösungen flexibel in Ihre bestehende IT-Strukturen integriert werden.
Durch stete Fortbildung unserer Mitarbeiter und die weitestgehende Verwendung etablierter Standards der Softwarearchitektur und -entwicklung wollen wir unseren eigenen Qualitätsansprüchen begegnen - so sollte eine Softwarelösung stets nicht nur ihren heutigen Zweck erfüllen, sondern auch in Zukunft skalierbar, erweiterbar und updatefähig sein.
Heterogene Umgebungen
Modernen IT-Umgebungen basieren zunehmend auf unterschiedlichen Plattformen, sowohl auf Betriebssystem- und auch Geräteklassenebene. Durch den konsequenten Einsatz von Webtechnologien und -standards können wir diese Grenzen aufheben und mit einer einzigen Lösung alle Plattformen unterstützen. Seit mehreren Jahrzehnten beweisen diese Lösungen ihre Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit im vielfältigen Unternehmenseinsätzen und werden gleichzeitig dem Anspruch von Erweiterbarkeit und Zukunftssicherheit gerecht.
Diese konsequente Ausrichtung auf den Einsatz von Webtechnologien gab uns in der Vergangenheit ebenso die notwendige Flexibilität auf Trends und Entwicklungen zu reagieren: Cloud-Lösungen, Blockchain, verteilte Systeme oder auch die Integration von KI-gestützten Funktionen waren und sind möglich.
Continuous Integration
Einzelne Entwicklungsstände werden frühzeitig und über den gesamten Projektzeitraum in kontinuierlichen und regelmäßigen Zyklen zur Verfügung gestellt, so dass Kunden und Anwender stets Einblick nehmen können und eine enge Zusammenarbeit bis zum Release gewährleistet werden kann. Diesen Ansatz verfolgen wir bereits seit mehreren Jahrzehnten in der SW-Entwicklung und sehen wir als einen wichtigen Erfolgsgaranten.
Über definierte Veröffentlichungsabläufe mit automatisierten Software-Tests über verschiedenen Bereitstellungsebenen können wir neue Releases möglichst unterbrechungsfrei auf Test- und Live-Instanzen ausrollen, Rolling-Releases.
Dies führt zu kürzeren Releasezyklen und geringeren Ausfall- bzw. Rüstzeiten, wodurch unsere Lösungen schneller und zuverlässiger in Einsatz gebracht werden können.
Eines der schönsten und kürzlich erhaltenen Komplimente nach einer langen noch andauernden Projektreise:
„Das ist definitiv nicht das, was wir zu Beginn anfragten,
aber exakt die Lösung die wie brauchen!“